Du nicht mehr du.
Ich nicht mehr ich.
Und wir schon wieder vorbei.
Nach Jahren der Liebe
nach Jahren des Zorns
sind wir nun wieder entzwei.
Diesmal für immer
diesmal für ewig
sagt deine Stimme so fest,
dass ich’s kaum glauben kann.
Will nur noch weinen
will nur noch schlafen
mich in mir verkriechen
bis dass der Schmerz vergeht.
Einmal noch dich an mir fühlen
einmal noch die Wärme spüren
die knisternd und lodernd
so lang mein Denken erhellt’.
Ich kann nicht mehr essen
ich kann nicht vergessen
mein Leben in Dir hat mich
nach und nach aufgefressen.
Es war schon so richtig
es war schon ganz gut so
wir sind so verschieden
wie Venus und Pluto.
Da ist nichts mehr zu kitten
da ist nichts mehr zu kleben
zu oft schon war unser Leben
nur Zanken und Wut.
Zu oft haben wir uns belogen
zu oft haben wir uns betrogen
uns das Vertrauen entzogen
dass es nun nicht mehr geht.
Du nicht mehr du.
Ich nicht mehr ich.
Und wir für immer vorbei.
Nach Jahren der Liebe
nach Jahren des Zorns
sind wir auf ewig entzwei.
4. Mai 2009
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Ihre Gesichter sind vom Leuchten ihrer Handys ganz fahl geworden.
Sie sind bei ihren Liebsten, die in ihren Handys wohnen.
Sie fragen sie, wo sie sind,
wo sie bleiben,
wohin sie noch gehen,
warum sie nicht hier sind.
Das hastige Drücken kleiner Tasten verspricht Befriedigung
und Antworten auf ihre Fragen.
Und schon zeigt sich lächelnde Erleichterung,
bevor der fahle Schein aus dem Gesicht entweicht
und dem Glühen der Kippe nachgibt, die lässig im Mundwinkel hängt.
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geschrieben nach einem späten Abend in einem Berliner Club
15. März 2008
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lass hand in hand uns diesen abgrund hier ertragen
grüne wiesen jenseits dieses öden lebens suchen
wo wir dann nach freiem willen
auf den weichen boden fallen
wenn dann himmelswolken unser aug bestreichen
und wir hand in hand im grünen grase liegen
will ich nur noch deinem atem lauschen
und fühlen, dass du bei mir bist
lass die gedanken durch den blauen himmel streifen
dass sie hand in hand die große welt erkunden
während wir im schutz der liebe
innig unsre körper einen
des nachtens noch vom schweiß gebadet
blicken wir uns durch die schwärze an
und du sprichst im schutz der dunkelheit deine rechte liebe aus
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vollendete Version eines älteren Gedichtes: http://www.zeph4.de/2007/05/09/lyrik-i/trackback/
24. Mai 2007
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lass hand in hand uns diesen abgrund hier ertragen
darüber schweben, bis sichrer boden uns empfängt.
lass hand in hand uns an diesem hoch erlaben
bis glück ganz unser leben tränkt.
2007, unvollendet
9. Mai 2007
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Ich wandle auf den oft betret’nen Pfaden
durch bunte Blätterburgen.
So weit mich meine leichten Füße tragen
werd ich durch die gold’ne Landschaft geh’n.
Ich atme tief, ich atme frei
in mir wird’s alles einerlei.
So beseelt vom frischen, modrigen Geduft
setz ich meine leichten Schritte in die Luft.
Der Weg vor mir wird breiter,
das weite Feld empfängt mich,
Sonnenstrahlen ziehen mich weiter.
Unter frabenprächt’gen Bäumen wandelnd, Wind umfängt mich.
Herbstwind trägt mich auf seinen Schwingen,
will mich nun nach Hause bringen.
Ganz erleuchtet von der hellen Sonne Schein
kehre ich nun heim.
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Geschrieben an einem Morgen im späten September, an dem der goldene Herbst noch viel zu weit entfernt scheint.
27. September 2006
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