Herbstspaziergang
Ich wandle auf den oft betret’nen Pfaden
durch bunte Blätterburgen.
So weit mich meine leichten Füße tragen
werd ich durch die gold’ne Landschaft geh’n.
Ich atme tief, ich atme frei
in mir wird’s alles einerlei.
So beseelt vom frischen, modrigen Geduft
setz ich meine leichten Schritte in die Luft.
Der Weg vor mir wird breiter,
das weite Feld empfängt mich,
Sonnenstrahlen ziehen mich weiter.
Unter frabenprächt’gen Bäumen wandelnd, Wind umfängt mich.
Herbstwind trägt mich auf seinen Schwingen,
will mich nun nach Hause bringen.
Ganz erleuchtet von der hellen Sonne Schein
kehre ich nun heim.
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Geschrieben an einem Morgen im späten September, an dem der goldene Herbst noch viel zu weit entfernt scheint.